Wintersport

Im Winter mit Skiern über den Schnee zu gleiten liebten schon unsere Vorfahren. Vor Jahrtausenden schnallten sich die Menschen schmale Bretter unter die Füße, damit sie nicht in den tiefen Schnee einsanken. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich die Technik und der Ski immer weiter. Aber der Spaß, einen Berg mit dem Ski hinunter zu fahren, ist immer noch aktuell. Es werden Abfahrten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten, so dass der Anfänger keine Angst haben muss und dem langjährigen Sportler nicht langweilig wird. Mit einem Lift wird der Sportler den Berg hinauf gebracht. Danach kann er den Berg hinunter fahren, schnell oder langsam, wie er es möchte.

Langläufer sind eigentlich Wanderer auf Skiern, es ist ein Ausdauersport. Skilangläufer sind länger unterwegs und brauchen keinen Lift, um zum Ausgangspunkt zu gelangen. Die Loipen für Langläufer gibt es in unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden. Der Skilangläufer fährt auf seinen Skiern durch verschneite Wälder und Landschaften und hat Zeit, sich die Umgebung anzusehen. Bei den Langläufern unterscheidet man die beiden Techniken, Klassik und Skating, auch freier Stil genannt. Langläufer, die die Skatingtechnik bevorzugen, sind schneller und brauchen keine Loipen.

In den letzten Jahren ist Snowboarding immer beliebter geworden. Gerade die jungen Leute bevorzugen es. Snowboarding hat sich in den 60er Jahren aus den Sportarten Skateboarding, Surfen und Skilaufen entwickelt. Seit 1998 ist es eine Disziplin bei den Olympischen Winterspielen. Der Snowboarder steht auf einem Brett und die Stiefel sind durch eine spezielle Bindung mit dem Snowboard verbunden. Die Technik ähnelt der des Skateboardings und des Surfens. Beim Snowboarding haben sich im Laufe der Jahre verschiedene Stile entwickelt, so gibt es den Freeride, Freestyle und den Freecarve oder –race.